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Ransomware-Attacke legt Bosshard-Farben AG lahm – und zeigt die Bedeutung moderner Cyberresilienz

Blockierte Produktionsanlagen, stillgelegte Telefonsysteme und vollständig verschlüsselte Daten: Eine schwerwiegende Ransomware-Attacke brachte die Bosshard-Farben AG während mehrerer Tage an den Rand des Stillstands. Das traditionsreiche Familienunternehmen, spezialisiert auf Farben, Lacke und Lasuren für Bau- und Holzschutz, ist seit 1947 in der Schweiz verankert und beschäftigt heute über 200 Mitarbeitende.

Geschäftsführer Philipp Bosshard erinnert sich genau an den Moment, an dem klar wurde, dass es sich nicht um eine technische Störung handelte, sondern um einen vollständigen Systemausfall. Innerhalb kürzester Zeit standen sämtliche digitalen Prozesse still – von der Produktionssteuerung bis zur Kommunikation. Nur mithilfe provisorischer Notlösungen konnte das Unternehmen eingeschränkt weiterarbeiten.

Der Vorfall machte deutlich, wie abhängig moderne Unternehmen von funktionierenden IT-Infrastrukturen sind – und wie entscheidend es ist, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Die Bosshard-Farben AG zieht aus dem Angriff wichtige Lehren: Cybersecurity muss ganzheitlich betrachtet werden. Technische Abwehrmechanismen allein reichen längst nicht mehr aus. Gefragt sind klare Prozesse, definierte Verantwortlichkeiten und eine gelebte Sicherheitskultur.

Der Fall zeigt exemplarisch, dass Cyberangriffe jedes Unternehmen treffen können – unabhängig von Grösse oder Branche. Und er unterstreicht, wie wichtig robuste Resilienzkonzepte sind, um in Krisensituationen handlungsfähig zu bleiben.

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Autor

Jörg Strebel

CSO / Mitglied der Geschäftsleitung

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