Zahlen & Fakten 2025: Ransomware bleibt ein milliardenschweres Geschäftsmodell
Ransomware ist heute ein global organisiertes, hochprofessionelles Geschäftsmodell. Die aktuellen Daten zeigen deutlich: Die Bedrohung wächst weiter – in Umfang, Professionalität und wirtschaftlicher Wirkung.
Angriffe auf Rekordniveau
2025 wurden weltweit über 6000 Ransomware-Fälle verzeichnet – ein Anstieg von 24 % zum Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der aktiven Gruppierungen auf 96, so viele wie nie zuvor. Viele dieser Gruppen arbeiten mit festen Rollen, klaren Prozessen und dedizierten Entwicklerteams. Cybercrime funktioniert heute wie ein Unternehmen – nur mit krimineller Zielsetzung.
Wirtschaftliche Auswirkungen bleiben massiv
Die bekannten Lösegeldzahlungen gingen zwar auf 813 Mio. USD zurück (–35 %), doch der Gesamtschaden pro Vorfall liegt weiterhin bei durchschnittlich 4,5 Mio. USD.
Haupttreiber sind:
- Betriebsunterbrüche
- Wiederherstellung und Neuaufbau
- Forensik und Rechtsabklärungen
- Reputationsschäden und Kommunikationsaufwand
Damit ist Ransomware längst nicht nur ein technisches Problem, sondern ein strategisches Geschäftsrisiko.
Betroffen: vom KMU bis zum Grossunternehmen
Angriffe treffen Organisationen jeder Grösse. Besonders gefährdet sind Unternehmen, die sich zu sicher fühlen oder keine ausgereiften Sicherheitsstrukturen besitzen. Häufige Schwachstellen:
- nicht getestete oder fehlende Backups
- unklare Verantwortlichkeiten im Ernstfall
- veraltete Systeme
Entscheidend ist nicht die Grösse, sondern der Reifegrad der IT-Sicherheit.
Double Extortion setzt neue Standards.
Der dominierende Angriffstyp 2025 ist Double Extortion: Zuerst werden Daten gestohlen, dann Systeme verschlüsselt, anschliessend wird mit der Veröffentlichung gedroht. Selbst gute Backups schützen nicht vor Reputations- und Datenschutzrisiken. Diese Methode erhöht den Druck auf Unternehmen massiv und zeigt, wie wichtig Cybersicherheit als Führungsaufgabe geworden ist.
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